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Gesunde Haut

Medizinische Behandlung mit positiven Nebenwirkungen

Die PDT – eine innovative medizinische Behandlungsmethode

Dr. Matthias Müller arbeitet schon seit vielen Jahren mit der Photodynamischen Therapie. „Die PDT ist ein vergleichsweise unkompliziertes und schonendes Verfahren zur hochwirksamen Behandlung von aktinischen Keratosen und dünnen Basalzellkarzinomen. Die Effektivität ist deutlich höher als bei anderen Therapiemethoden. Auch das sehr gute kosmetische Ergebnis ist ein wichtiger Grund für meine Patienten, sich für die PDT zu entscheiden.“

Die Behandlung ist sehr zielgerichtet und effektiv durchführbar. Das Gel, der Sensibilisator, wird auf die betroffenen Hautareale aufgetragen und mit einem Verband abgedeckt. Nach etwa drei Stunden wird der Verband entfernt und der Patient für 10 Minuten mit kaltem Rotlicht behandelt. In den Sommermonaten kann der Patient alternativ für 2 bis 2,5 Stunden ans Tageslicht gehen, wobei selbst bei bedecktem Himmel ausreichend Sonnenlicht für die Therapie vorhanden ist. Die sogenannte Tageslicht-PDT ist deutlich schmerzärmer und in Zusammenhang mit der Tageslicht-PDT wird das benötigte Medikament auch von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet.

„Zu Beginn der Therapie kommt es zu einer Entzündungsreaktion mit Rötung, Schuppung und sehr selten zu einer Blasenbildung. Dies klingt in der Regel innerhalb von maximal 14 Tagen ab. Im Ergebnis führt die Therapie zu einer Hautglättung und sogar -verjüngung, die höchsten kosmetischen Ansprüchen genügt“, so Dr. Müller zur Behandlungsmethode.

Zufriedene Patienten

Mit der photodynamischen Therapie ist eine großflächige Behandlung möglich. Der große Vorteil daran ist, dass neben den eigentlichen Läsionen auch weitere Sonnenschäden in ihrer Gesamtheit erfasst und behandelt werden können. Dabei können selbst Läsionen, die nicht mit dem Auge sichtbar sind, umfassend und nachhaltig entfernt werden. Wenn unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Wahl gestellt werden, entscheiden sich die meisten Patienten aufgrund ihrer positiven Nebeneffekte für die PDT. Und Dr. Müller weiß, dass er seinen Patienten die bestmögliche Behandlung hat zukommen lassen: „Die photodynamische Therapie mit Tageslicht ist Bestandteil des Leistungsspektrums der gesetzlichen Krankenversicherung. Die privaten Krankenkassen übernehmen darüber hinaus die Kosten für die Behandlung mit der Lampe.“

Hintergrundinformationen

Das bundesweite Netzwerk aktiver Dermato-Onkologen „onkoderm“ hat eine eigene Arbeitsgruppe „aktinische Keratosen“ gegründet. Die teilnehmenden Experten haben Therapie-Leitfäden für Dermatologen zur Behandlung aktinischer Keratosen entwickelt. Grundsätzlich unterscheiden Dermatologen zwischen flächendeckenden Behandlungen und läsionsgerichteten, also auf die betroffenen Stellen beschränkte Therapien. Einzelne sichtbare aktinische Keratosen deuten jedoch meist auf weitere Veränderungen der Hautzellen hin, die noch nicht sichtbar sind, da sie noch unter der Hautoberfläche liegen. Daher wird zunehmend die Bedeutung der Behandlung des gesamten Hautareals betont und die Anwendung entsprechender Therapieoptionen empfohlen. Die Photodynamische Therapie gehört zu diesen Optionen.