| Aktinische Keratose | Eine erste Stufe von Hautkrebs, der noch nicht metastasiert, so genanntes "carcinoma in situ" |
| ALA | 5-Aminolävulinsäure |
| Angioödem | Schwellung des Gewebes direkt unter der Haut oder der Schleimhaut |
| Antagonist | Substanzen, die an Rezeptoren binden ohne eine Wirkung hervorzurufen bzw. die Bindung einer rezeptoraktivierenden Substanz verhindern |
| Antihistaminika | Arzneimittel, die die Wirkung von Histamin bspw. durch die Blockierung von Histamin-Rezeptoren unterdrücken |
| Antihistamin-refraktäre chronische Urtikaria | Urtikaria ("Nesselsucht"), die nicht ausreichend mit Antihistaminika behandelt werden kann |
| Atopische Dermatitis | So genannte Neurodermitis |
| Basalzellkarzinom | Die häufigste Form des Hautkrebses; zumeist hervorgerufen durch starke Sonnenbestrahlung |
| BCC | Basalzellkarzinom (engl.: "basal cell carcinoma") |
| CRO | Contract Research Organisation - Auftragsforschungsunternehmen, das in der Regel klinische Studien durchführt |
| Dermatologie | Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren befasst |
| EMEA | European Medicine Agency, europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln, die für die Zulassung von Arzneimitteln auf europäischer Ebene zuständig ist |
| Emulsion | Fein verteiltes Gemisch zweier verschiedener (normalerweise nicht mischbarer) Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung |
| Generika | Arzneimittel, die die gleiche qualitative und quantitative Zusammensetzung aus Wirkstoffen und die gleiche Darreichungsform wie das Referenzarzneimittel aufweisen und deren Bioäquivalenz mit dem Referenzarzneimittel durch geeignete Bioverfügbarkeitsstudien nachgewiesen wurde |
| GMP | Good Manufacturing Practices, Ausführungsbestimmungen zur Herstellung und Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten |
| Good Clinical Practices - Gute Klinische Praxis | Grundsätze und Leitlinien der guten klinischen Praxis zur Sicherstellung, dass die Durchführung klinischer Prüfungen von Prüfpräparaten am Menschen auf dem Schutz der Menschenrechte und der Würde des Menschen gründet. Planung, Durchführung und Berichterstattung klinischer Prüfungen am Menschen sowie die Herstellung oder Einfuhr der Prüfpräparate folgen festgelegten Regeln. |
| Histamin | Ein Naturstoff, der im menschlichen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen spielt |
| Histaminsynthese | Herstellung von Histamin |
| Histidindecarboxylase | Enzym, das die Herstellung des Histamins aus der Aminosäure Histidin vermittelt |
| ICH | International Conference on Harmonization of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use, ein gemeinsames Projekt der Zulassungsbehörden in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten sowie von Experten aus der Pharmaindustrie mit dem Ziel, die Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln durch die stärkere Harmonisierung der jeweiligen Verfahren zu vereinfachen |
| Immunsuppressiva | Medikamente zum Unterdrücken der Funktionen des Immunsystems |
| IND | Investigational New Drug; frühe Stufe der Medikamentenentwicklung im US-amerikanischen Zulassungsverfahren |
| Indikation | Grund oder Anlass für die Durchführung einer medizinischen Untersuchung oder Behandlungsmaßnahme |
| Kanzeröse Zellen | Karzinomzellen, Entartung von Zellen |
| Keratinozyten | Spezialisierte Zellen der menschlichen Oberhaut, die die Hornsubstanz Keratin produzieren |
| klinische Studien | Die klinische Entwicklung ist in drei Phasen unterteilt. In Phase I wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Produktkandidaten bei gesunden Menschen überprüft. In Phase II werden die Sicherheit und Verträglichkeit sowie die therapeutische Wirksamkeit durch Verabreichung an eine beschränkte Anzahl von Patienten untersucht. In Phase III müssen die klinische Wirksamkeit und Sicherheit und damit der klinische Nutzen des neuen Produktkandidaten im Vergleich zu bereits vorhandenen Therapien und Placebos nachgewiesen werden. |
| Kondylom | Eine Warzenform im Genitalbereich |
| Läsion | Verletzung, Schädigung |
| Lead-Substanzen,Leitsubstanzen | Chemisch-biologische Leitstrukturen in der Frühphase der pharmazeutischen Entwicklung |
| Magistralrezeptur | Einzelfallherstellung eines Medikaments nach ärztlicher Verordnung, in der Regel in Apotheken |
| Mastozytose | Seltene Erkrankung, bei der es zu einer Anhäufung von Mastzellen in der Haut und in den inneren Organen kommt |
| Migräne | Ein anfallartig auftretender, periodisch wiederkehrender, überwiegend einseitiger Kopfschmerz, der oft mit Übelkeit und Erbrechen einhergeht |
| monoaminerge Rezeptoren | Rezeptoren für eine Klasse von Substanzen, welche durch Dekarboxylierung einer Aminosäure entstehen und eine Aminogruppe enthalten. Zu den biogenen Monoaminen gehören unter anderem Serotonin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Histamin |
| Nanoemulsion | Öl-in-Wasser-Emulsionen, deren Tropfen einen Durchmesser von weniger als 100 nm aufweisen |
| neue Formulierungen | Neue Trägersubstanzen für den betreffenden, in der Regel bereits anderweitig zugelassenen Wirkstoff |
| Neurodermitis | Eine krankhafte, nicht ansteckende Hautveränderung, die in chronischen Schüben auftritt. Starker quälender Juckreiz begleitet die Entzündung der Haut |
| Non-inferiority design | Durchführung einer klinischen Studie der Phase III mit dem Ziel des Nachweises, dass das zu testende Prüfmedikament nicht weniger wirksam, sondern gleichwertig oder besser ist als eine bereits bestehende Therapie |
| Off-Label-Use | Die Verordnung eines Medikamentes außerhalb einer Indikation, für die das Medikament eigentlich zugelassen ist (auch außerhalb eines therapeutischen Gesamtkonzeptes), oder die Verschreibung in einer von der von den Zulassungsbehörden vorgesehenen abweichenden Dosis |
| Oxidation | Eine chemische Reaktion, bei der der zu oxidierende Stoff Elektronen an das Oxidationsmittel abgibt; im engeren und ursprünglichen Sinne ist die Oxidation eine chemische Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff |
| photodynamische Therapie (PDT) | Verfahren zur Behandlung von oberflächlichen (v.a. Haut-) Erkrankungen mit Licht in Kombination mit einem lichtempfindlichen Medikament |
| Pilotstudien | Überprüfung der Wirksamkeit eines Wirkstoffs bei einer kleinen Anzahl von Patienten |
| Placebo | Ein medizinisches Präparat, das keinen Wirkstoff enthält |
| Plasmaspiegel | Konzentration eines Wirkstoffes im Blutplasma |
| Präkanzeröse Zellen | Zwischenstufe bei der Entwicklung einer Zelle zur Karzinomzelle |
| Präklinische Phase | Studien zur Wirksamkeit, Sicherheit und Toxikologie, die nicht am Menschen durchgeführt werden und in der Regel den klinischen Phasen vorgeschaltet sind |
| Proof-of-Concept Studie | Klinische Studie zum Nachweis der Richtigkeit eines therapeutischen Konzepts |
| Prophylaxe | Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten |
| Psoriasis | Schuppenflechte |
| pulmonale Hypertonie | Erhöhter arterieller Blutdruck in den Lungenschlagadern |
| reaktive Sauerstoffspezies | Reaktive Form des Sauerstoffs; Sauerstoffradikale können zur Zellschädigungen führen, aber auch z.B. an der Abtötung von Mikroorganismen beteiligt sein |
| Rezeptor | Protein an der Zelloberfläche oder in der Zelle, das Liganden (andere Moleküle) bindet. Diese Bindung wird in der Zelle in andere Signale umgewandelt |
| Rezeptorspezifität | Vermögen eines Wirkstoffs, zwischen ähnlichen, aber unterschiedlichen Rezeptorstrukturen zu unterscheiden und keine Kreuzreaktionen einzugehen |
| Riluzol | Medikament zur Behandlung von Amyotropher Lateralsklerose |
| Screening | Verfahren zur Identifizierung möglicher neuer Wirkstoffe |
| topische Form von Riluzol | Arzneimitteldarreichung von Riluzol, die auf die Haut aufgetragen werden kann |
| Toxizität | Giftige Wirkung von chemischen Substanzen |
| Trigeminusnerv | Gesichtsnerv |
| T-Zellen | Eine für die Immunabwehr wichtige Gruppe von Blutzellen, eine Sorte von weißen Blutkörperchen |
| Urtikaria | Nesselsucht flüchtige, stark juckende, schubweise aufschießende Quaddeleruption, die sich ringförmig, blasig, großflächig, flächenhaft teigig darstellen kann |
| vulväre intraepitheliale Neoplasie III (VIN III) | Eine durch Fehlregulation entstehende Neubildung von Gewebe in der Scheide, aus der bösartige Tumoren entstehen können |
| a-Fluormethylhistidin | Hemmstoff der Histaminsynthese |
| a-FMH | a-Fluormethylhistidin |





